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Wie schauen japanische Buchläden denn so aus – Japanese Bookstores

29 Aug

Eine kleine Übersicht wie unterschiedlich japanische Buchhandlungen sein können. Hier der Eingangsbereich mit immer unterschiedlichen Schwerpunkten wie Magazine, gebrauchte Bücher, Bestseller oder – mit einem seltsamen Mann in der Mitte – Mangas. Was ist euer Liebling?

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In 3 Tagen auf 1 Monat Japan vorbereiten

29 Jul

Letzte Woche fand das Vorbereitungsseminar statt: “Japan erleben” heißt das Programm und schickt 9 Stipendiaten für einen Monat nach Japan, wo eine Studienreise, ein UN-Planspiel (mehr dazu später) und eine zweiwöchige Hospitation auf einen warten. Kurz und knapp: Ein tolles Programm, das man sich eigentlich nicht entgehen lassen sollte! Danke an die GIZ, die solche Programme ermöglicht!

In drei Tage – Mittwoch, Donnerstag und Freitag – wurden wir mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm im Eko-Haus in Düsseldorft auf unseren einmonatigen Aufenthalt vorbereitet. So gut es eben ging, denn für viele ist es das allererste Mal und manche Dinge lassen sich zwar erklären, aber es selbst zu erleben ist immer noch etwas ganz anderes. Daher war der erste Schritt die Sprache.

In drei Sprachkursen haben wir die Basics gelernt, die “Guten Morgen” sagen und das richtige Vorstellen näher gebracht haben. Dabei haben die japanischen Lehrerinnen auch wirklich sehr gute Arbeit geleistet, die deutsche Sprachlehrerin war für mich zu sehr Japanologin und zu weit von jeglichen didaktischen Methoden entfernt. Aber durch Wiederholen und Rollenspiele konnten wir das Erlernte schnell abspeichern – auch wenn es für mich teilweise etwas langweilig war, da ich schon Japanisch gelernt hatte. Aber Zungenbrecher wie “Dokunichi Bunkakooryuu Ikueekai” kannte ich noch nicht  – man lernt also nie aus! Nie. Niemals. Vor allem wenn mein Japanisch so dolle kritisiert wurde von eben dieser unliebsamen Deutschen, da es “zu jugendlich” ist und “zu umgangssprachlich”…

Weiterer Bestandteil von dem Seminar war das Vorbereiten auf die unterschiedlichen Kulturen und Arbeitsverhältnisse. Dabei spielt immer die japanische Mentalität mit ein und Fragen wie “Was mach ich wenn ich mir die Nase putzen will” oder “Wie lern ich denn in dem Praktikum was, wenn ich nicht fragen darf” waren an der Tagesordnung.

Organisatorische Fragen kamen etwas kurz, aber da haben wir immer noch die Chance auf Email und Telefon auszuweichen. Und fast am hilfsreichsten war das Treffen mit den Alumnis. Die konnten alle Fragen beantworten, Tipps geben, erzählen, schwärmen, Geschenkempfehlungen weitergeben, uns Einkaufstipps und viel mehr versorgen. Auch im Nachhinein sind wir über Facebook verbunden und haben dank deren Fotos einen ersten Blick schon mal wagen können: Atemberaubend!

Meine Gruppe ist ganz bunt zusammengewürfelt. Von Gitarrenbauer, bis Mathestudentin; von Holzbauingenieur bis zu Grafikstudent. Nur etwas dumm ist die Tatsache, dass insgesamt 4 Studenten von einer einzigen Uni kommen – Gruppenbildung vorausgeplant. Aber da wir in Japan etwas näher zusammenrutschen werden warte ich mit meiner Meinung noch einmal ab, manche brauchen sehr lange, um etwas lockerer und offener zu werden.

Ich freu mich, dass ich eine Woche in Tokyo Praktikum machen darf und eine Woche in Oosaka sein werde. Das freut mich unheimlich, ich wäre gerne rumgehüpft und hätte “Yattaaaa!” geschrien, aber die Zusage erhielt ich während wir in dem Vorbereitungskurs für das UN-Planspiel saßen. Und da eigenet sich das laute Aufschreien nicht wirklich.

In dem Kurs mit zwei sehr engagierten jungen Kerlen haben wir die Abläufe, Regeln, den Aufbau und mögliche Aufgaben besprochen und gelernt. Ich werde als allererstes sagen “The Principality of Liechtenstein is present.” und mich auf mögliche “unmoderated caucus” freuen, sodass ich meine Paper alle fertig kriege und signatories sammeln kann. Ja. Ein sehr komplexes Thema, das schlussendlich aber nur ein großes Planspiel mit realen Hintergrund ist. “Security Council Meeting” ist sozusagen unser Thema, das wir in zwei Tagen durcharbeiten werden mit 28 Ländern. Aber dazu gibts bald ausführlichere Infos – wenn’s wen interessiert!

Düsseldorf habe ich kaum kennenlernen können, aber das Japanviertel hat es mir angetan – empfehlenswert für jeden Japanfan! Und auch das Eko-Haus ist eine Besichtung wert, vor allem da einmal im Monat Teezeremonien dort abgehalten werden.

Das war der erste Schritt, der zweite ist das Vorbereiten der Referate, die ich in Japan halten werde und das Konzipieren eines Solution Papers für das Security Meeting. Und dann … 14.08.2011 Abflug in Frankfurt!

Und hier noch ein paar Eindrücke für euch von den drei Tagen:

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