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Mangavielfalt in japanischen Buchläden

3 Mar

Diese typischen grellen Cover, die endlosen Reihen japanischer Comis, die den größten Teil so mancher Buchhandlung ausmachen oder ein wichtiger Bestandteil von Buchhandlungen sind kennen viele Japan-Fans. Tatsächlich ist die Vielfalt der Arten von japanischen Comics nicht nur in Richtung “Sailor Moon” oder “Dragon Ball” gehend, sondern wie in der Literatur gibt es auch hier unendliche Arten von Genres. Zusätzlich dazu gibt es – im Gegensatz zu beispielsweise Krimis – Artbooks und Merchandise und Romane und Sonderausgaben. Und vor allem dann, wenn der Manga in einen Anime oder eine Serie umgesetzt wird (gerne auch andersrum), dann ist die Vielfalt der gedruckten Angebote überwältigend.

Da es in Japan eben nun diese große Auswahl an Mangas gibt, ist das Angebot an Ware in den Buchläden auch dementsprechend groß. Dazu kommt natürlich noch der Beliebtheitsgrad der Comics im Allgemeinen, denn diese werden von Groß und Klein gelesen – dank der endlosen Genres. Aktuelle Mangaserien werden oftmals in kompletten Reihen gelagert, was oftmals einige zig Bände bedeuten kann genauso wie sehr beliebte Serien, die ein Dauerrenner sind.

Hier gibt’s eine kleine Auswahl an Mangas in Buchläden – am Anfang ist man immer etwas überfordert, aber fühlt sich schnell wohl. Vor allem wenn große Ketten wie Kinokuniya auch Leseexemplare anbieten, da die Mangas normalerweise immer verschweißt sind, um sie vor den lesegierigen Blicken der potentiellen Kunden zu schützen.

New Year 2012

31 Dez

Das Jahr endet in ca. 2,5 Stunden – so sagt mir das meine Uhr. Und ich habe entschieden einmal ruhige und “einsame” Silvester zu verbringen. Was das wohl heißt? Eigentlich ist das ganz simpel: Ich bin in keinem Club, in keinem Keller, auf keiner Party, mit keinen fremden Menschen in ach-so-tiefe Gespräche vertieft, betäube meine Unlust nicht mit Alkohol und muss keinem Freund Gesellschaft leisten. Zuerst denkt man “Ach herrje, noch so jung und schon so allein…” und ich kann nur lächeln, mich zu Kpop und Jpop hüpfend in der Küche bewegen, schlimmes Zeug in mich hinein stopfen und aus reiner Freude am Genuss Alkohol trinken und sagen: “Na, wenn du das denkst, dann kann ich auch nicht helfen”.

Denn jeder ist doch seines eigenen Glückes Schmied. Daher: Wenn ich ein Party-Silvester gewollt hätte, hätte ich es bekommen. Hätte ich ein Familien-Silvester gewollt, hätte ich das auch bekommen. Und hätte ich ein Silvester in Tokyo bekommen… nun ja, das dann wohl eher nicht. Aber wer weiß was das nächste Jahr für mich bereit hält.

 

 

Ein neues Jahr bedeutet auch neue Vorsätze und neue Ziele. Für mich bedeutet es vor allem: In sich gehen und das überdenken, was mich motiviert und lenkt. Mache ich tatsächlich das, was ich machen möchte? Was sagt mein Herz, was ich machen sollte? Was sagen meine Träume, was ich einmal erreichen möchte? Und wo setze ich da an?

Ein Lied hat mich dieses Jahr besonders begleitet, das wird nur den Bleach-Fans etwas sagen: Last Moment von Spyair. Dieses Lied trägt soviel Sommererinnerung und Frühling in sich, da ich es beim Schreiben von “Sommerschatten” oft gehört habe. Außerdem ist die melancholische nächtliche Sommerluft ein Bestandteil davon, für mich zumindest.

Und wie denke ich jeder weiß, verbindet jeder mit unterschiedlichen Lieder unterschiedliche Gefühle – da jeder von uns unterschiedlich ist. Aber für mich spielt Jpop und Kpop eine wichtige Rolle im Leben – vor allem in Japan habe ich viel davon gehört. Das hat mein “Ich bin tatsächlich endlich wieder in Japan”-Gefühl verstärkt. Dazu gehört auch, dass ich in Supermärkten war und das erste Opening von Ao no Exorcist von Uverworld (die genrell ja geniale Musik machen) gehört habe oder in Karaoke Musik von BigBang und Ft Island gehört habe.

Japan ist sowieso ein wichtiger Teil von mir gewesen – 2011. Nach 7 Jahren habe ich es geschafft wieder auf japanischen Boden zu sein, im Konbini einkaufen zu gehen, mit älteren Damen im öffentlichen Bad zu plaudern, im Bookoff Mangas zu kaufen, Karaoke zu singen und zu merken, wie schlecht ich bin, im Ramen-Laden viel zu heiße Ramen zu bestellen und dem wunderbaren “Miiimiiiimiiiiii” der japanischen Zikaden zu lauschen. Mein Herz ist vergeben und will bald wieder nach Japan, wo ich dank Kinokuniya, Shogakukan und Tohan auch einen wunderbaren Einblick in die japanische Buchwelt erlangen konnte. Und den möchte ich noch ausweiten.

 

 

Und nachdem ich mir sicher bin, dass niemand so eine tolle Familie hat wie ich, geht die Hälfte des Jahres an meine Kirschen-Familie. An die Geduld, an deren Zuversicht, an deren Ausdauer, an deren Verständnis, an deren Lächeln, an deren Unkompliziertheit. Ich wünschen niemanden das, was ich die erste Hälfte von 2011 durchgemacht habe – niemanden. Aber wenn es passieren sollte, was jederzeit möglich ist, dann hoffe ich dass ein Familie da ist, die einem komische Weihnachtskalender schickt, nachts “You raise me up” am Handy vorsingt und einem sagt, dass man verdammt noch mal rockt. Aber sowas von.

 

 

Was sind meine Ziele für 2012?

  • Mein Buch “Sommerschatten” weiterschreiben und einen Verlag davon überzeugen
  • Mindestens 8 Klausuren bestehen
  • Endlich meine 9 Kilo Raucher-Stopp-Übergewicht wieder runterkriegen
  • Ein Haushalts-Essens-Buch führen
  • Das Maxx-F Programm regelmäßiger ausführen (hallo Muskelkater)
  • Die Bücher kaufen, die ich lesen will und diese dann auch endlich lesen
  • LooksIntoBooks auf ein neues Level hieven mit neuen Kunden und tollen Kunden
  • Entscheidung für oder gegen ein Praktikum treffen
  • Bewerbung für Japan/Korea abgeben
  • Einen Termin beim Nagelstudio Erlangen/Nürnberg ausmachen (French Nails müssen her)
  • Meine Mut und meine Zuversicht nicht verlieren, denn mit genug Kampfgeist funktioniert’s schon!

 

 

だからみんなは日本語わからないから私はちょっとだけ日本語で書きます。私の日本語をごめんなさい。。。

今年をあったひとたちに私はすごくありがたいです。日本を始め得ては2002年だったから今年はすごくひさしりだったですよ。ただいまなかんじがあったら優しい人たちだけをあったすごく嬉しかった。日本ですごく悪いことがありましたそして私は日本をスポ−トをしたかった。でも日本人はみんなすごくつよかったから私はなにもできなかった。ま、私はいっぱい新しい友達を出来たから本当に楽しかったよ。

来年はぜったい最高になるから私はもうすぐ日本に来ますよ!もっともっと日本のこと勉強したいとラメンたべたいと新しい友達をしたいと日本の美しいさみたいですよ!

あけましておめでとう!

絆深める!

Der Liebesstein in Kyoto

10 Dez

 

Wer in Kyoto ist, der wird den Kyomizudera besuchen. Den bekanntesten und ältesten Tempel in Japan, der mit seiner legendären Plattform Lieblingsmotiv aller Kyoto-Touristen ist. Auch für Japaner. Wer dann etwas abseits von dem großen Tempel ist, wird einen Weg entdecken, der mit eineigen steilen Stufen auf die Rückseite des Tempels führt. Dort ist der „Liebes-Bereich“ wie ich ihn so nenne. Und mitten auf dem Weg thronen zwei große Steine, jeweils mit einem heiligen Band versehen: Die Liebessteine.

Es heißt, wer von einem Stein zum anderen mit verschlossenen Augen und ohne Hilfe findet, wird die wahre Liebe finden und nicht alleine bleiben. Und tatsächlich waren Jungs und Mädels da, die mit Freunden oder Mutter/Vater den waghalsigen Weg von Stein 1 zu Stein 2 unternahmen. Manchmal mit etwas mehr Hilfe und manchmal mit etwas Augengeblinzel und manchmal ganz ohne Hilfe. Wer es schaffte und irgendwie schaffte es jeder (mehr oder weniger) wurde laut gejubelt und „Kareshii dekiru yo!“ gerufen oder eben „Kanojo dekiruyo!“.

Also machte ich mich daran und sagte Frau Umino Bescheid, dass sie mir helfen soll den Weg von Touristen frei zu halten, damit ich niemanden niederrenne.

Es war eine lustige Sache mit verschlossenen Augen über eine Fläche zu gehen, die voll mit Menschen ist, von denen kaum einer auf einen zeitlich blinden Menschen wie mich achten würde. Aber ich dachte mir „Wenn schon mit Schmackes“ und marschierte wild entschlossen los, pfefferte ab und an ein „Daijobudesuka Umino-san?“ und stiefelte unbeirrt weiter.

Bis ich mit meinem rechten Fuß schmerzhaft auf etwas sehr hartes traf und fast vornüber gefallen wäre. Der Jubel und die „Omedetou“-Rufe sagten mir, dass ich angekommen war: Am Liebesstein Nummer 2. Ich hatte es geschafft. Und sehr glücklich gestrahlt.

Jetzt warte ich noch immer, dass irgendwann meine Liebe mir vor die Füße läuft. Aber es gibt einem ein schönes Gefühl, man ist nicht ganz machtlos, was das eigenen Glück im Leben betrifft.Wer in Kyoto ist sollte die Liebesstein-Strecke auf sich nehmen und seine eigene Zielstrebigkeit und den eigenen Mut auf die Probe stellen.

Japanische Mediamärkte haben alles – auch in pink

10 Dez

Eine lustige Sache ist das: Geht man in Deutschland in den Media Markt oder Saturn oder ähnlichem Laden, so findet man sich einer klaren, fast langweiligen Auswahl an Elektrogeräten und Spielereien wieder. Es überwiegt die Anzahl der Kunden, als dass das Angebot an elektronischen Geräten in der Überzahl wäre. Es gibt die Fernseh-Ecke, die Haushalts-Ecke, die DVD und CDs, die Fotoabteilung und die Computer-Zentrale. Alles übersichtlich und sinnvoll und die notwendigen Dinge sind schnell zu finden – was braucht man denn noch mehr?

Na, wie wäre es mit einem rosafarbenen Disney-Wasserkocher? Oder einem lila-pinken Bügeleisen, das in alle Richtungen bügelt? Oder einen der unzähligen Massagestühle, die es in allen Preisklassen gibt und gerne auch Ganzkörper-Verwöhn-Luxus-Schlitten genannt werden können. Es gibt im elektronischen Traumland – denn dafür ist Japan auch bekannt – sogar in den „normalen“ Elektrogeschäften eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Geräten. Kameras in allen Farben, hochstilisierte Küchengeräte, alle Größen an Fernsehern und genug Spielzeug für den Alltag, dass man immer wieder etwas findet.

Vor allem die dazugehörige Werbung ist interessant: Mit großen, manchmal lebensechten Pappfiguren und Bildern und bunten Schildern wird für die jeweilige Linie geworben – man läuft durch ein buntes, großes und teures Wunderland. Vielleicht ist das etwas übertrieben, aber ich denke mir immer wieder, warum nicht auch in diesen Bereichen den Wünschen freien Lauf lassen? Ich bin glücklich über meinen roten Toaster, unseren roten Mixer und hätte ebensogerne eine lavendelfarbenen Kamera, eine bunte, kreative Iphone-Hülle oder einen roten Wasserkocher. Aber das ist bei uns sehr schwer zu finden.

Das einfachste Beispiel sind die kleinen Kompaktdigitalkameras: In Japan gibt es sie schon seit Jahren in allen Farben. Bei uns gab es dasselbe Modell in genau 3 Farben: Schwarz, grau und weiß. Entweder denkt man, dass der Markt für so vielzählige und kreative Elektrogeräte nicht bereit ist oder wir Deutschen bevorzugen tatsächlich eine Schwarz-in-Grau-in-Farblos-Welt.

Was ich eher bezweifle. Ich glaube, das nächste Mal kaufe ich mir einen pinken Lockenstab und einen Mini-Wasserkocher mit Winnie Puh und eines dieser lustigen Allaround-Bügeleisen. Einfach nur so.

Letzter Tag – Kann ich nicht noch bleiben?

17 Sep

Der letzte Tag. Heute um 22 Uhr japanische Ortszeit geht der Flieger und ich bin schwerbepackt mit Krimskrams und gemischten Gefühlen. Wetter ist Klasse, etwas kühl mit 30 Grad, aber es kommt eben der Herbst, da muss man einfach damit leben. Und ich versuche erst garnicht mir das deutsche Wetter vorzustellen.
Ein kurzes Resümee der letzten 2 Wochen: Praktikum war äußerst gelungen und ich habe tolle Kontakte knüpfen können. Oosaka ist eine Stadt, die ich nochmal länger erkunden werde, aber die Offenheit und Herzlichkeit sind überwältigend. Auch wenn ich mir den Oosakaben, den Dialekt, angewöhnt habe und das den ein oder anderen Japaner zum Schmunzeln bringt.
Momentan möchte ich wirklich nicht weg, habe mich sozusagen erst eingelebt und den Stress der Rundreise, des seltsamen Planspiels der UN und der gewöhnungsbedürftigen Gruppe abgelegt und möchte jetzt Japan auf eigene Faust erobern.
Einfach schön das Land, die Sprache und die Kultur. Zum Verlieben.
Da mein Laptop geklaut wurde konnte ich nicht viel schreiben, aber meine Ideen sind auf Papier, Infos gesammelt und ab nächster Woche geht’s los.
Ich bin gespannt wie Deutschland wird, freue much auf die Buchmesse und auf die nächste Reise nächstes Jahr.

Alles Liebe aus dem bunten Japan!

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Japanische Sauna – Extrabekleidung, bitte!

12 Sep

Japanische Saunen sind anders, Aber trotzdem schweisstreibend. Da mein Laptop weggekommen ist, da ihn jemand hat liegenlassen (Hirn ist manchmal Mangelware) kann ich kaum etwas schreiben.
Nur soviel sei gesagt: Man zieht sich aus und dann wieder an. Man nehme Handtuch groß und klein und stiefelt los. Befindet man sich dann an einem Ort wo viele der seltsam angezogenen Menschen sitzen, essen, liegen oder TV sehen… dann ist man richtig.
Die Sauna wird betreten und sind meist heisse Räume mit bestimmten Specials: Sandelholzausstattung, Salzgesteinbänke oder Fliesen mit Meditationsmusik. Da wird dann das große Handtuch ausgebreitet und sich hingelegt, auf die jeweiligen Liegen. Und dann geschlafen. Mut dem kleinen tupft man sich den Schweiss vom Körper, wenn da nicht grad die Klamotte ist. Draußen ruht man sich aus, trinkt was, geht zur Mangabibliothek oder hat eine Massage. Und dann weiter.
Wenn man genug geschwitzt hat darf man dann weiter zum Onsen. Streng getrennt wie gehabt und ab ins kühle…äh, heisse Nass. Mehrere Becken, Freiluftonsen und Liegen in der Sonne – Entspannung unter blauem Himmel. Mit TV. Eben auf japanisch. Aber toll ist es trotzdem und ich würd sofort wieder gehen. Auch wenn ich da so seltsam dann aussehe…

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Japanisches Windspiel “Furin”

4 Sep

Im Sommer klettert das Thermometer gerne auf unmenschliche Grade und die japanische Bevölkerung weiß nur noch einen Ausweg: nichts tun. Nicht bewegen und nicht laufen. Am besten einfach nur daliegen, traditionell in einem japanischen Haus mit einer offenen Veranda und “kattori sento” dem japanischen Räucherstäbchen gegen Mücken. Während man dem Lärm der Zikaden lauscht, die eine unglaubliche Geräuschkulisse auffahren können, hofft man auf einen frischen Windzug. Dabei entwickelte sich das “Furin” – das japanische Windspiel.

Wenn ein kleiner Wind weht fängt das Furin zum leisen Klingen an, was sich über die Jahrhunderte hinweg zu einem durch und durch erfrischenden Geräusch entwickelt hat. Wo auch immer man im Sommer ein “klingelingling” hört, weiß man dass eine angenehme Brise gerade die stickige Sommerluft vertrieben hat.

Die Furin gibt es in allen möglichen Ausführungen: aus Porzellan, aus Glas und traditionell aus einer Art Metall (mir fällt gerade nicht ein wie es heißt) gibt es sie in groß, in klein, mit Tierchen, ohne Tierchen, im Katzenformat, in Laternenformat und in allen Farben. Die Preise variieren dabei sehr stark, je nachdem wie traditionell gefertigt es ist und aus welchem Material es besteht. Am Ende befindet sich immer ein langer Papierstreifen, auf dem Wünsche, Verse oder sonstiges geschrieben sind und dafür sorgen, dass das Furin bei Wind auch klingt.

Die Gegend in Tohoku ist sehr bekannt für die handgemachten und traditionellen Furin. Um die Gegend nach dem Erdbeben und Tsunami zu unterstützen gibt es im Kyomizudera in Kyoto, dem größten und bekanntesten Tempel in Japan, die Aktion, dass unzählige Furin aufgehängt werden mit speziellen Wünschen auf den Papierstreifen. Wenn man über die große Terasse geht, mit Blick auf Kyoto sieht man all die Furin und das immer noch zarte Klingen der Furin. Eine schöne Aktion und eine wunderbare Sammlung an Furin.

Japanische Klassiker der Küche oder auch: endloses “Omnomnom”

4 Sep

Die japanische Küche kann viel vorweisen. Den meisten kommen bei Gedanken an Essen aus Japan die Worte “Sushi”, “lebender Fisch” und “So Rumgefuchtel auf heißen Herdplatten” in den Sinn. Es stimmt, das ist ein Teil der japanischen Kochkunst, aber eher ein seltener Teil. Denn wir essen auch nicht jeden Tag Schweinshaxe und Würstl – die meisten zumindest. Falls jemand, der nicht zu den meisten gehört auch noch nur Bier trinkt und einen Benz fährt, dann möchte ich ein Treffen, da ich schon immer einmal den “Deutschen aus japanischer Sicht” kennen lernen wollte.

Aber zurück zur alltäglichen und sehr beliebten japanischen Küche. Meist enthält diese folgende Attribute: gut, günstig und schnell. Also Fastfood auf japanisch und ohne verzweifelte Versuche die Natürlichkeit der Burger, wie es beispielsweise das Goldene M so macht, zu beweisen. Bei den Japanern kommt einfach nicht viel rein, dafür aber ist das Prinzip “je natürlicher desto besser” an erster Stelle. Falls dann auch noch dieser Laden ein spezielles Rezept für eine Sauce, Suppe oder sonstiges hat, dann kann es auch gut sein, dass Natürlichkeit und grenzenlose Begeisterung sich die Hand geben.

Bevor ich anfange zu erklären wie die japanische Küche funktioniert, was sicherlich auch vielen bekannt ist, zeige ich lieber die “Klassiker” der japanischen Fastfood-Küche. Obwohl das Wort “Fastfood” irgendwie unpassend ist, denn man wird satt, zahlt oft weniger und ernährt sich auch noch entsprechend gesund.

Zum Beispiel gibt es Gyudon – eine Schale Reis mit dünnen Scheiben Fleisch, die mit Zwiebeln angebraten werden und dann mit einer Soße abgelöscht werden und auf den Reis kommen. Simpel, aber sehr lecker. Dazu kann man noch kleine Nebenspeisen wie Kimchi oder eingelegter Chinakohl auf japanische Art nehmen.

Kosten: 380,- Yen bis aufwärts.

Was ein Klassiker in der japanischen Küche ist, mag verwunderlich sein, aber man muss ehrlich sagen: das japanische Curry hat mit seinem indischen Ursprung wenig zu tun. Es ist definitiv um einiges süßer und kaum scharf, sogar wenn man “karai” also scharf bestellt. Meist enthält es auch kein Fleisch sondern nur Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten. Serviert wird das Kare, wie es auf japanisch heißt, mit Reis zusammen und gegessen wird es mit einem – Achtung! – Löffel. Curry ist eines der Essen, das ausgesprochen mit Löffel gegessen werden soll – das liegt an der Kombination von Soße und Reis, wobei letzterer durch die Soße nicht mehr richtig fassbar mit den Stäbchen wird.

Dazu gibt es noch die leckeren Curry-Udon: dicke Nudeln die mit Curry serviert werden und definitiv süchtig machen. Meist macht man an einem Abend das Curry und wenn dann noch etwas über bleibt, schmeißt man am nächsten Tag einfach Udon-Nudeln dazu.

Kosten: 380,- Yen bis aufwärts

Jetzt kommen wir zu den absoluten Klassikern der japanischen Schnell-Küche: Ramen.

Aus Japan übernommen sind das chinesische Ramen-Nudeln, die mit einer bestimmten Suppe und Deko angerichtet werden. Das ist die ausländerfreundliche Erklärung. Die wirkliche Defintion von Ramen ist schwierig, da ein Ramen-Laden je nachdem welche Suppe er besonders gut kann, andere Dinge anbietet. Grundsätzlich gibt es drei Sorten von Soßen: Shoyu, Miso und auf Fleisch basierende Sorten. Shoyu baut auf einer Sojasaucen-Grundlage auf, Miso beinhaltet die Paste aus fermentierten Sojabohnen und die Fleischsorten wie Kontotsu aus Schwein haben unterschiedliche Fleischsorten aus Grundbaustein.

Die Ramen werden in einer großen Schüssel serviert, mit chinesischen Löffel, der für die Suppe verwendet wird. Gegessen wird jedoch mit den Stäbchen und dabei entsteht oftmals das typische “Schlürfen” – anders bekommt man die Nudeln auch nicht rein, es sei denn man holt sich eine Schere oder einen Pürierstab. Und das ist Grund genug des Landes verwiesen zu werden. Man kann die Suppe nach Belieben nachschärfen, aber oftmals empfiehlt es sich bei einem guten Ramen-Laden die Nudeln einfach so zu geniessen.

Japanischer Schnittlauch (Lauch), ein Blatt Nori, Bambus und ein oder zwei Scheiben Fleisch kommen meist auf die Suppe. Je nachdem welche Ramen man bestellt können unterschiedliche Zutaten verwendet werden und man kann von gepressten Fischfleisch in Narutoform bis hin zu eingelegten Schweinefleisch alles finden.

In einem Ramenladen kann man sehr passend noch Kleinigkeiten dazubestellen wie Gyoza, chinesische Teigtaschen, oder Kimchi oder anderes leckeres Zeugs.

Die Kosten sind hierbei sehr unterschiedlich, aber man bewegt sich immer im Bereich von 280,- Yen bis zu 1000,- Yen.

Bei japansichen Lokalen wird immer Wasser umsonst angeboten, meist stehen die Karaffen auf dem Tisch und Gläser daneben oder man bekommt ständig nachgeschenkt. Daher kann man sich das Geld für Getränke eigentlich sparen, für einen Zuckerdurst wie Cola zwischendurch gibt es ja die unzähligen Getränkeautomaten, die offenbar so berechnet werden, dass auf 5 Japaner genau ein voller Getränkeautomat kommt. Überall sind sie zu finden und können mitunter Leben retten (ich rede von einer Affenhitze oder von zuviel Getreidetee, der sehr sehr auf den Magen schlagen kann und dann hilft doch nur noch Cola).

Ich hoffe ich habe den Appetit auf japanisches Essen etwas schüren können und euch vielleicht ein paar nette Alternativen zu dem japanischen Essens-Stereotypen geben können. Mehr folgt die nächsten Tage, Wochen – ich esse mich durchs Land!

Book-Off rules Japan – Secondhand-Books-Paradise

3 Sep

In Japan the name “Book Off” is quite popular – not only because the shop is known by nearly everybody but it is also loved by nearly everybody.

The idea of “Book Off” is the simple idea of a secondhand bookstore or fitting the wide range of articles better a secondhand store of media items such as DVDs, CDs, Books, Mangas, Comics and Games. The amount of used CDs and Mangas is much higher than the amount of the other goods as Mangas for example are read by many people and CDs can be copied quite easy. As the actual trend shows an decrease of sold Music CDs the CDs are getting less and the DVDs are increasing.

Mangas in Japan are cheaper than the Mangas we have in European countries: 400 Yen which is about 3,80 €. In Germany the prices are starting at 5,- € but often the Mangas are more expensive than that depending on actuality and quality of the cover or coloured pages. As in Japan the Mangas are not that expensive they are bought quite easily and doing that some weeks with some series there will be some mangas standing on the book shelf. But they are taking away some precious space which is rare in Japan so once you read your Mangas you can give them away – to Book Off. And get some money.

The idea is to make media goods avalaible to everybody and to help people to get rid of their stuff while getting a small amount of the once paid prize. How the different parts of the sales are, what percentage Book Off keeps and what the former owner gets is something I couldn’t find out. But as Book Off is expanding quite a lot since the 90′s I suppose they not doing that bad.

The cheapest prize you can pay for a book or manga is 105 Yen and there a uncountable book shelves with those 105-mangas in the Book Off stores. After that it is rising in some steps: 205, 250 and 350 Yen for Mangas – books are sometimes more expensive as they are sold new for about 1,600 Yen. The Book Off prize is depending on the conditions of the Media goods such as cover, tattered pages or spots on pages. But also the acutality is playing a nevertheless important role as actual and popular Books and Mangas are more expensive and are offered with a plastic protective cover similiar to brand-new books. And the older something is the more accessable it is so the prize is decreasing: Mangas and Books of 2005 are much cheaper as those of 2010 and it is possible that there are 15 units of Haruki Murakamis “Kafka on the shore” so they are a bit cheaper as the demand for new issues is smaller than it was before.

Until last year Book Off had a special “Book Off Membercard” which was very simple: just fill out a small paper and here you go with your card. With that card you could save money: showing it a every purchase you make at a Book Off store you get receipt on which is a small amount written and that one you can turn it at your next shopping time at Book Off. This year they changed it and every customer gets that receipt and so can save money – if you don’t loose that paper.

Busy busy schedule with Kinokuniya and KNV in Japan

3 Sep

The schedule for my internship is settled and although it is only 1 week – 5 days – the program is including so many different things that it could be enough content for a whole month. Besides the language barrier, the culture shock and the differences in the publishing industry I am checking out 4 different parts of the publishing sector so that should keep me busy for a long time even after the internship is finished.Well, the travelling during that week is gonna be fun as I am already giving out my complete money for the subway with about 800 Yen a day and travelling to Yokohama and back again… Whatever, unless I have money left over for some food it is okay.

I got the whole schedule for next week roughly shortend and pasted some links so that you can check their homepages and get some better images of what I am talking about.

Monday September 5th

Kinokuniya Headquarters at Meguro

  • Book Import Department and lectures about E-Commerce and E-Books

Tuesday September 6th

Visit to Shogakukan Publishing Office – Offical Homepage: http://www.shogakukan.co.jp/

  • Tour of Shogakukan HQ and Visit to Multi-Lingual Publishing Office and New Media including E-Books

Wednesday September 7th

Kinokuniya Minato-Mirai Store in Yokohama – Information about that store: http://www.kinokuniya.co.jp/store/Yokohama-Minatomirai-Store/

  • Shelving, Ordering, Receiving merchandise and much more

Thursday September 8th

Tohan Japan Okegawa Warehouse – Official Homepage: http://www.tohan.jp/

  • Visiting of the International Business Department

Logicom Corporation Japan – Offical Homepage: http://www.net-logicom.co.jp/net-logicom2005/jp/pagejp/basic/basic_page.htm

Friday September 9th

Kinokuniya Shinjuku Main Store - Information about that store: http://www.kinokuniya.co.jp/store/Shinjuku-Main-Store/

  • Working process lectures and workshops, Special Projects Discussions and Visits to competing booksellers (Book 1st and Junkudo)
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