Die Buchcafés schauen doch etwas anders aus. Hier eine kleine Bibliothek, die eine kleine Reihe an Regalen hatte. Auf den Tischen konnte man dann lesen und den Kaffee oder Tee genießen – den man sich selber machen durfte. Dafür gab es eine kleine Theke mit Kaffeemaschine, verschiedenen Pads, Teebeuteln und Geschirr. Wenn das nicht einmal Entspannung pur innerhalb eines Hotels und nach einem heißen Bad (Onsen) ist, dann hilft vielleicht der Warteraum, in dem man neben einigen kompletten Mangareihen auch viele Bücher über Design, Architektur oder Reisen zu finden sind. Und auch Kinderbücher.
Buchranking im japanischen TV…
26 AugFür diejenigen, die es interessiert: Es gibt interessante Buchrankings im japanischen Fernsehen, die in Shows so ähnlich wie Morningshows oder Talkshows laufen und die einen großen Bestandteil des alltäglichen Fernsehprogramms ausmachen. Wie man erkennen kann, sind keinerlei Hardcover-Bücher zu finden und die Cover ähneln eher Comics als manchen Büchern.
Wenn die Zeit in den nächsten Tagen bzw Wochen sich finden lässt, werde ich eine genaue Übersetzung dazusetzen, aber ich denke, das ist schon als Ansichtsmaterial interessant genug. Man kann sich die Frage stellen, wie das Buch in unserem Fernsehen denn präsentiert wird und welche Zielgruppe dadurch angesprochen wird. Denn in Japan ist eine Sache sicher: den größten Umsatz des Printmarkts machen nicht die Bücher sondern tatsächlich die Mangas, die dementsprechend auch in die Kategorie Bücher beim Ranking miteinfliessen.
Wie könnte man Bücher besser und im Fernsehen präsentieren? Und ist das überhaupt wünschenswert, wenn wir auf die Konkurrenzbewegung blicken, dass die vorhandenen Medien miteinander um die Zeit des Konsumenten kämpfen?



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